PSA & PSA-Dichte verstehen

Die PSA-Dichte verbessert die Aussagekraft des PSA-Werts, indem sie den PSA-Wert in Relation zur Prostatagrösse setzt. Berechnen Sie Ihre PSA-Dichte und erfahren Sie mehr über die Bedeutung für Ihre Prostata-Vorsorge.

ProstataPSA-WertMRT ProstataProstatabiopsieProstatakarzinomVorsorge
PSA-Dichte-Rechner

Wichtige Informationen

Allgemeine Informationen

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiss, das von der Prostata gebildet wird. Erhöhte PSA-Werte können durch eine gutartige Prostatavergrösserung, eine Entzündung (Prostatitis) oder durch Prostatakrebs verursacht sein.

Die PSA-Dichte wird berechnet als PSA-Wert (ng/ml) geteilt durch das Prostatavolumen (ml), welches in der Regel mittels MRT bestimmt wird.

Interpretation
  • < 0,1 ng/ml/cm³: Niedrige PSA-Dichte – geringere Wahrscheinlichkeit für ein klinisch relevantes Prostatakarzinom.
  • 0,1 – 0,15 ng/ml/cm³: Grenzwertige PSA-Dichte – mittlere Wahrscheinlichkeit für ein klinisch relevantes Prostatakarzinom.
  • > 0,15 ng/ml/cm³: Erhöhte PSA-Dichte – erhöhte Wahrscheinlichkeit für ein klinisch relevantes Prostatakarzinom.

Die PSA-Dichte sollte stets im Zusammenhang mit den MRT-Befunden (PI-RADS-Score), dem zeitlichen Verlauf des PSA-Werts, dem Alter sowie der familiären Vorgeschichte beurteilt werden.

Wie geht es weiter?

Niedrige PSA-Dichte & unauffälliges MRT

Häufig genügt eine Verlaufskontrolle mit wiederholten PSA-Messungen und klinischer Nachsorge.

Erhöhte PSA-Dichte oder suspektes MRT

Vorstellung beim Urologen zur weiteren Abklärung, gegebenenfalls mit gezielter Prostatabiopsie.

Ansteigender PSA-Wert im Verlauf

Kann auch bei niedriger PSA-Dichte eine engmaschigere Überwachung erforderlich machen.

Fragen? Kontaktieren Sie Ihren Urologen

Dieser Rechner dient ausschliesslich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen oder Bedenken wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Termin vereinbaren
Fragen?